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Bei Google News folgenErgebnisteil der Bachelorarbeit: Das Wichtigste vorab
Nach der Auswertung von Fragebögen, dem Transkribieren von Interviews oder dem Sichten zahlreicher Studien müssen die Daten in die Bachelorarbeit eingefügt werden. Diese Aufgabe übernimmt der Ergebnisteil der Bachelorarbeit. Er stellt die zentralen Forschungsergebnisse sachlich und übersichtlich dar, ohne sie ausführlich zu deuten. Sein Platz liegt zwischen Methodik und Diskussion. Er beantwortet die klare Frage: „Was kam bei der Untersuchung heraus?“
Wenn Sie unter Zeitdruck stehen, Angst vor Statistiken haben oder von einer Schreibblockade bedroht werden, müssen Sie diese Herausforderungen nicht alleine bewältigen. Mit einem erfahrenen Ghostwriter für Bachelorarbeit an Ihrer Seite sparen Sie wertvolle Zeit und liefern Ergebnisse, die Ihren Betreuer überzeugen.
Die wichtigsten Eckpunkte zum Thema „Ergebnisteil einer Bachelorarbeit” im Überblick:
- Im Bachelorarbeit-Ergebnisteil präsentieren Sie die Erkenntnisse Ihrer eigenen Untersuchung oder einer systematischen Literaturauswertung.
- Die Resultate verknüpfen Sie mit Ihren Forschungsfragen und Hypothesen.
- Die Daten beschreiben Sie sachlich und ohne Wertung, so wie sie sind.
- Eigene Meinungen und Ursachenerklärungen bleiben außen vor.
- Die Deutung der Befunde folgt später in der Diskussion.
- Der typische Umfang liegt bei rund 10–15 % der gesamten Arbeit.
Im Ergebnisteil Ihrer Abschlussarbeit präsentieren Sie Ihre Ergebnisse. Die Fragen nach dem „Warum” und der Bedeutung klären Sie anschließend.
Der folgende Artikel behandelt die Inhalte des Kapitels sowie die Gliederung quantitativer, qualitativer und literaturbasierter Befunde. Darüber hinaus werden der passende Umfang und geeignete wissenschaftliche Formulierungen erörtert. Mehrere Beispiele veranschaulichen einen gelungenen Ergebnisteil in der Psychologie und in anderen Fachbereichen. Am Schluss steht eine praktische Anleitung, mit der sich Schreibblockaden umgehen und das Kapitel Schritt für Schritt aufbauen lassen.
Was gehört in den Ergebnisteil einer Bachelorarbeit?
Die Frage „Was kommt in den Ergebnisteil einer Bachelorarbeit?” taucht bei vielen Studierenden kurz vor der Abgabe auf. Die Antwort fällt einfacher aus, als sie zunächst wirkt: Hinein gehört alles, was Ihre Forschungsfrage auf der Ebene der Daten beantwortet. Eine konkrete Liste der Elemente hilft beim Überblick:
- eine kurze Erinnerung an das Forschungsziel oder die Forschungsfrage,
- die zentralen Ergebnisse mit direktem Bezug zur Fragestellung,
- die Befunde zu jeder Hypothese oder Teilaufgabe,
- die Art der durchgeführten Analyse,
- die wesentlichen statistischen Kennwerte,
- die erkannten Kategorien und Muster,
- signifikante, nicht signifikante und unerwartete Ergebnisse,
- Tabellen, Diagramme und Grafiken,
- knappe Verweise auf den Anhang,
- ein Zwischenhinweis, ob eine Hypothese gestützt oder abgelehnt wurde.
Ein Detail gerät dabei oft durcheinander. Der Ergebnisteil der Bachelorarbeit beantwortet Ihre Forschungsfragen zunächst auf der Ebene der erhobenen Daten. Die zusammenfassende, endgültige Antwort auf die übergeordnete Forschungsfrage formulieren Sie erst im Fazit. Im Ergebnisteil geht es um Zwischenergebnisse, das Schlusswort folgt später.
Die Übersicht zeigt, was in das Kapitel gehört und was Sie weglassen:
| Das gehört in den Ergebnisteil | Das gehört nicht hinein |
|---|---|
| relevante und aufbereitete Daten | vollständige Rohdaten |
| statistische Kennwerte | persönliche Meinungen |
| Muster und Kategorien | Ursachenvermutungen |
| Ergebnisse zu Hypothesen | ausführliche Interpretation |
| Tabellen und Abbildungen | neue theoretische Grundlagen |
| repräsentative Interviewzitate | vollständige Transkripte |
| sachliche Beschreibung | Bewertung der Ergebnisse |
Negative oder nicht signifikante Ergebnisse dürfen Sie niemals verschweigen. Auch ein Befund, der Ihre Hypothese nicht stützt, ist ein vollwertiges Ergebnis. Das betont auch der Leitfaden zum Verfassen einer empirischen Abschlussarbeit der Universität Potsdam. Dieser schreibt vor, alle Befunde unvoreingenommen darzustellen. Werden solche Ergebnisse unterschlagen, verzerrt das die eigene Forschung. Zudem zieht dies Kritik bei der Bewertung nach sich.

An welcher Stelle der Bachelorarbeit steht der Ergebnisteil?
Die Gliederung einer empirischen Bachelorarbeit folgt einer strengen Logik. Dabei baut jedes Kapitel auf dem vorherigen auf:
Theoretischer Rahmen → Methodik → Ergebnisteil → Diskussion → Fazit
Jeder Bestandteil erfüllt eine eigene Funktion. In der Methodik erklären Sie, wie Sie die Daten erhoben und ausgewertet haben. Im Ergebnisteil zeigen Sie, was die Analyse ergeben hat. In der Diskussion legen Sie dar, wie die Befunde zu verstehen sind. Und im Fazit geben Sie die abschließende Antwort auf Ihre übergeordnete Forschungsfrage. In der klassischen Gliederung steht der Ergebnisteil damit zwischen Methodik und Diskussion.
Diese Position hat einen klaren Grund. Nach der Methodik kennt der Leser bereits die verwendeten Verfahren und ist bereit für die eigentlichen Erkenntnisse, deren Deutung erst danach folgt.
In manchen qualitativen, theoretischen oder sehr kurzen Arbeiten dürfen Forschungsergebnisse und Diskussion zu einem Kapitel verschmelzen. Diese Entscheidung sollten Sie allerdings nicht im Alleingang treffen. Werfen Sie zuerst einen Blick in den Leitfaden Ihrer Hochschule und stimmen Sie die Struktur anschließend mit Ihrer Betreuerin oder Ihrem Betreuer ab.
Ergebnisteil oder Diskussion: Worin liegt der Unterschied?
Kaum eine Grenze sorgt für so viel Verwirrung wie die zwischen Ergebnisteil und Diskussion. Beide Kapitel beziehen sich auf dieselben Daten, verfolgen jedoch völlig unterschiedliche Ziele. Die folgende Gegenüberstellung macht die Trennung greifbar:
| Kriterium | Ergebnisteil | Diskussion |
|---|---|---|
| Leitfrage | Was kam heraus? | Was bedeuten die Befunde? |
| Funktion | Ergebnisse präsentieren | Ergebnisse interpretieren |
| Perspektive | objektiv und deskriptiv | analytisch und bewertend |
| Eigene Meinung | nicht zulässig | wissenschaftlich begründet möglich |
| Fachliteratur | keine neuen Studien diskutieren | Ergebnisse mit Literatur vergleichen |
| Ursachen | nicht erklären | mögliche Ursachen untersuchen |
| Limitationen | normalerweise nicht behandeln | ausführlich reflektieren |
| Hypothesen | Bestätigung oder Ablehnung feststellen | Ergebnis erklären und einordnen |
Ein häufiger Zweifel lautet: „Darf ich Werte überhaupt vergleichen, ohne sie zu interpretieren?” Ja. Die Faustregel lautet jedoch: Beschreiben ja, bewerten nein. Der Satz „Gruppe A erreichte einen höheren Wert als Gruppe B” ist eine reine Beschreibung und damit erlaubt. Sobald Sie jedoch „Gruppe A schnitt besser ab, weil …” schreiben, bewerten Sie und landen in der Diskussion. Als Merkhilfe dienen bestimmte Signalwörter: weil, vermutlich, offenbar, daraus folgt oder dies bedeutet zeigen fast immer an, dass Sie in die Diskussion abgleiten.
Dasselbe zeigt dieses Paar. „Die hohe Zustimmung zeigt, dass digitale Lehre besser funktioniert“ deutet bereits. Die saubere Variante lautet: „72 % der Befragten bewerteten die Lehrveranstaltung positiv, 18 % neutral und 10 % negativ.“ Die Gestaltungshinweise für empirische Abschlussarbeiten der Universität Duisburg-Essen halten fest, dass die Ergebnisse zunächst nur berichtet und noch nicht interpretiert werden.
Ergebnisteil Bachelorarbeit: Länge, Umfang und Seitenzahl
Die Frage „Ergebnisteil Bachelorarbeit Länge“ lässt sich kurz beantworten: Das Kapitel macht etwa 10–15 % der gesamten Bachelorarbeit aus. Je nach Forschungsdesign, Datenmenge und Hochschulvorgaben kann der Umfang auch zwischen 5 und 15 Prozent liegen.
Diese Spanne ist bewusst weit gefasst, denn die 10–15 % sollen eine Orientierung geben und keine feste Norm vorgeben. Wie viele Seiten Sie letztlich benötigen, hängt von verschiedenen Faktoren ab:
- von der Anzahl Ihrer Forschungsfragen und Hypothesen,
- der Komplexität der Auswertung,
- dem quantitativen oder qualitativen Design,
- der Menge nötiger Tabellen und Grafiken,
- einer eigenständigen Diskussion,
- den Vorgaben Ihres Fachbereichs.
Für den Bachelorarbeit-Ergebnisteil und den Umfang bedeutet das in Zahlen: Bei 40 Seiten sind 4–6 Seiten üblich, bei 60 Seiten eher 6–9 Seiten und bei einer 80-seitigen Masterarbeit rund 8–12 Seiten. Manchmal wird eine breitere Spanne angegeben und man geht bei 40 Seiten von nur etwa zwei bis sechs Seiten reinem Text aus. Tabellen und Abbildungen werden dort nämlich nicht als Fließtext mitgezählt.
Wie lang sollte der Ergebnisteil einer Bachelorarbeit ausfallen?
Die folgende Tabelle zeigt, was unter „Wie lange Ergebnisteil der Bachelorarbeit“ konkret zu verstehen ist. Grundlage ist der Richtwert von 10–15 %.
| Gesamtumfang | Bachelorarbeit-Ergebnisteil in Seiten |
|---|---|
| 30 Seiten | 3–4,5 Seiten |
| 35 Seiten | 3,5-5 Seiten |
| 40 Seiten | 4–6 Seiten |
| 45 Seiten | 4,5-7 Seiten |
| 50 Seiten | 5–7,5 Seiten |
| 60 Seiten | 6–9 Seiten |
| 80 Seiten | 8–12 Seiten |
Die Seitenzahl ist dabei kein eigenständiges Qualitätsmerkmal. Blähen Sie den Text nicht künstlich auf, kürzen Sie ihn aber auch nicht so stark, dass wichtige Ergebnisse unerklärt bleiben.

Zählen Tabellen und Abbildungen zum Umfang des Ergebnisteils?
Hier gibt es keine einheitliche Regel. Manche Hochschulen zählen das gesamte Kapitel samt Visualisierungen, andere beziehen ihre Vorgaben nur auf den Fließtext. Bevor Sie die Frage klären, wie lange der Ergebnisteil Ihrer Bachelorarbeit sein sollte, prüfen Sie:
- die Prüfungsordnung,
- den Leitfaden zur Bachelorarbeit,
- die Vorgaben Ihres Lehrstuhls,
- die Regeln zur Seitenzählung,
- die Frage, ob Anhang, Tabellen und Grafiken mitzuzählen sind.
Die 10–15 % taugen also nicht als starre Norm. Viele Hochschulleitfäden formulieren bewusst kein festes Seitenlimit, sondern folgen dem Grundsatz, dass eine Arbeit so lang wie nötig und so kurz wie möglich sein soll.
Aufbau des Ergebnisteils einer Bachelorarbeit
Die folgende Struktur hat sich als sinnvoll erwiesen:
- Kurze Einleitung in das Ergebniskapitel – eine knappe Erinnerung an die Forschungsfrage und die Wahl des Gliederungsprinzips.
- Beschreibung der Stichprobe oder Materialbasis – nur jene Angaben, die zum Verständnis der Resultate nötig sind.
- Darstellung der Hauptbefunde – die zentralen Ergebnisse entlang der Forschungsfragen oder Hypothesen.
- Ergänzende Ergebnisse – nachrangige, aber aussagekräftige Beobachtungen.
- Kurze Zusammenfassung – eine gebündelte Aufzählung der wichtigsten Befunde ohne Deutung.
Innerhalb dieses Rahmens lässt sich die Reihenfolge unterschiedlich anlegen. Je nach Fach ordnen sich die Befunde nach Forschungsfragen, nach Hypothesen, nach Themen, nach Untersuchungsphasen, vom Gesamtergebnis zu den Einzelbefunden oder vom Wichtigsten zum Nebensächlichen. Welche Variante passt, richtet sich nach Ihrer Untersuchung.
Ein Tipp der Agentur Ghostwriter-Texte betrifft die Überschriften: Benennen Sie sie nach ihrem Inhalt statt abstrakt mit „Ergebnis 1″ oder „Ergebnis 2″. Aus dem Inhaltsverzeichnis sollte sich die Logik des Kapitels bereits ablesen lassen.

Beispiel für die Gliederung des Ergebnisteils
Für eine quantitative Arbeit kann eine Gliederung so aussehen:
4 Ergebnisse
- 4.1 Beschreibung der Stichprobe
- 4.2 Ergebnisse zur ersten Forschungsfrage
- 4.3 Ergebnisse zur zweiten Forschungsfrage
- 4.4 Prüfung der Hypothesen
- 4.5 Zusammenfassung der zentralen Befunde
Für eine qualitative Arbeit bietet sich eine andere Struktur an:
4 Ergebnisse der Interviewanalyse
- 4.1 Überblick über das Kategoriensystem
- 4.2 Wahrgenommene Vorteile des Modells
- 4.3 Zentrale Herausforderungen
- 4.4 Unterschiede zwischen den Befragtengruppen
- 4.5 Zusammenfassung der wiederkehrenden Muster
Beide Modelle folgen demselben Prinzip: erst der Rahmen, dann die Befunde, am Ende die Bündelung.
Der quantitative Ergebnisteil der Bachelorarbeit
Bei einer quantitativen Untersuchung hat sich eine feste Abfolge bewährt, die den Text nachvollziehbar macht:
- Beschreiben Sie zunächst die endgültige Stichprobe.
- Weisen Sie auf fehlende oder ausgeschlossene Daten hin, falls das eine Rolle spielt.
- Stellen Sie die deskriptive Statistik dar.
- Berichten Sie die Ergebnisse der Hypothesenprüfung.
- Ergänzen Sie komplexe Resultate durch Tabellen und Grafiken.
- Halten Sie knapp fest, ob jede Hypothese gestützt oder abgelehnt wurde.
In der deskriptiven Betrachtung greifen Sie je nach Datensatz auf Stichprobengröße, Häufigkeiten und Prozentwerte, Mittelwerte, Mediane, Standardabweichungen sowie Minimal- und Maximalwerte zurück. Diese Kennwerte zeichnen ein erstes Bild Ihrer Daten, bevor die prüfenden Verfahren folgen.
Bei der inferenzstatistischen Auswertung reicht ein knappes „Das Ergebnis war signifikant“ nicht aus. Ein vollständiger Befund liest sich etwa so: „t(98) = 4.18, p < .001″. Der Wert in der Klammer sind die Freiheitsgrade (df), die von der Stichprobengröße abhängen; 4.18 ist die Teststatistik, also die Stärke des gemessenen Unterschieds; und p < .001 gibt an, wie unwahrscheinlich dieses Ergebnis wäre, wenn in Wirklichkeit kein Unterschied bestünde. Ergänzen Sie zusätzlich die Effektstärke, denn sie zeigt, wie groß der Unterschied praktisch ausfällt – ein Aspekt, den der p-Wert allein nicht verrät.
Welche statistischen Werte gehören in den Ergebnisteil?
Welche Kennwerte Sie berichten, richtet sich nach dem eingesetzten Verfahren. Die Übersicht ordnet die typischen Angaben den gängigen Analysen zu:
| Analyse | Typische Angaben |
|---|---|
| Deskriptive Statistik | N, M, SD, Median, Prozentwerte |
| t-Test | t, df, p, Effektstärke, Konfidenzintervall |
| ANOVA | F, Freiheitsgrade, p, Effektstärke |
| Korrelation | r, p, Konfidenzintervall |
| Regression | Regressionskoeffizienten, Standardfehler, p, Modellgüte |
| Chi-Quadrat-Test | χ², df, p, Effektstärke |
Berichten Sie ausschließlich die Werte, die zu Ihrem tatsächlich angewandten Verfahren passen. Ein Beispiel: „Zwischen Lernzeit und Prüfungsleistung bestand ein positiver Zusammenhang, r = .43, p < .01.“ Wie stark und praktisch bedeutsam dieser Zusammenhang ist, klären Sie später in der Diskussion.
Qualitativer Ergebnisteil der Bachelorarbeit
Qualitative Befunde ordnen sich nach inhaltlichen Prinzipien statt nach statistischen Tests. Zur Strukturierung eignen sich mehrere Wege: nach Kategorien, nach Themen, nach wiederkehrenden Mustern, nach Forschungsfragen, nach Befragtengruppen oder nach Prozessphasen. Welche Ordnung passt, richtet sich nach Ihrem Auswertungsverfahren.
Innerhalb jeder Kategorie empfiehlt sich dieselbe innere Abfolge: Benennen Sie die Kategorie, beschreiben Sie den zentralen Befund, zeigen Sie die Häufigkeit, führen Sie ein repräsentatives Beispiel an, ergänzen Sie ein kurzes Interviewzitat und leiten Sie dann zur nächsten Kategorie über.
Beim Zitieren stolpern viele über die Details. Kurze Zitate von wenigen Wörtern setzen Sie in Anführungszeichen direkt in den Satz; längere Passagen ab etwa drei Zeilen rücken Sie als eigenen, eingezogenen Block ein. In den meisten Fällen genügen dabei ein bis drei Sätze. Die Sprecher nennen Sie dabei nie beim Namen, sondern anonymisiert mit einem Kürzel und der Fundstelle, etwa „(B4, Pos. 12)“. Jedes Zitat bleibt dadurch nachvollziehbar und zugleich datenschutzkonform.
Noch ein Hinweis von der Agentur Ghostwriter Texte: Vollständige Interviews und Transkripte gehören in den Anhang. In den Fließtext übernehmen Sie nur repräsentative Ausschnitte, die einen Befund belegen. Warum die Befragten so geantwortet haben, analysieren Sie erst in der Diskussion.
Ergebnisteil der Bachelorarbeit bei einer Literaturarbeit
Ob eine reine Literaturarbeit ein Ergebniskapitel braucht, beschäftigt viele Studierende. Statt eigener Messdaten stellen Sie dort die Ergebnisse der systematischen Literaturauswertung strukturiert dar.
Als Ergebnis zählen in einer solchen Arbeit die zentralen thematischen Kategorien, Übereinstimmungen zwischen Studien, einander widersprechende Befunde, wiederkehrende Muster, Unterschiede zwischen Theorien, Lücken im bestehenden Forschungsstand sowie die Verteilung der Publikationen nach Methoden, Zeiträumen oder Untersuchungsobjekten.
Ein Aspekt braucht dabei Sorgfalt. Ein solcher Ergebnisteil reiht die Quellen nicht nach dem Schema „Studie A sagt …, Studie B sagt …, Studie C sagt …“ aneinander. Gefragt ist eine Synthese, etwa: „Die ausgewerteten Studien lassen sich drei thematischen Schwerpunkten zuordnen …“ Auf diese Weise verdichtet sich die Quellenangabe zu echten Erkenntnissen.
Als Gliederung eignet sich beispielsweise:
4 Ergebnisse der Literaturanalyse
- 4.1 Beschreibung des Literaturkorpus
- 4.2 Zentrale Themenfelder
- 4.3 Übereinstimmende Befunde
- 4.4 Widersprüchliche Ergebnisse
- 4.5 Identifizierte Forschungslücken
In rein theoretischen Arbeiten werden Ergebnisse und Diskussion mitunter zusammengeführt. Ob das für Sie infrage kommt, hängt von den Vorgaben Ihrer Hochschule ab.
Der Ergebnisteil der Bachelorarbeit in Psychologie
Der Ergebnisteil einer Bachelorarbeit in Psychologie folgt klaren Konventionen. Eine typische Struktur sieht so aus:
- Stichprobe und Datenausschlüsse;
- Deskriptive Statistiken;
- Prüfung der Voraussetzungen;
- Hypothesenprüfung;
- Zusätzliche Analysen;
- Kurze Zusammenfassung;
In diesem Fach kommt es besonders auf die korrekte Angabe der statistischen Kennwerte an. Je nach Analyse müssen Sie den Mittelwert, die Standardabweichung, die Stichprobengröße, den Wert der Teststatistik, die Freiheitsgrade, den exakten p-Wert, die Effektstärke und das Konfidenzintervall angeben. Diese Angaben sind die Grundlage dafür, dass andere Ihre Ergebnisse überprüfen können.
Am häufigsten verlieren Studierende Punkte bei der APA-konformen Formatierung. Zwei Regeln gehören ins Gedächtnis. Erstens werden statistische Symbole kursiv gesetzt, also M, SD, t, p, r und F. Zweitens entfällt bei Werten, die niemals größer als 1 werden können, die führende Null – Sie schreiben also p = .03 und r = .42 statt 0.03 oder 0.42. Bei Kennwerten wie Mittelwerten, die diese Grenze überschreiten können, bleibt die Null stehen. p-Werte geben Sie üblicherweise mit zwei bis drei Dezimalstellen an; bei einem sehr kleinen Wert schreiben Sie p < .001.
Tabellen sollen den Text unterstützen und ihn nicht ersetzen. Formulieren Sie die zentralen Ergebnisse aus einer Tabelle stets auch kurz in Worten. Und beachten Sie: Die Vorgaben Ihres Fachbereichs und die jeweils geltende APA-Variante haben immer Vorrang vor allgemeinen Empfehlungen.
Ergebnisteil der Bachelorarbeit in Psychologie: Beispiel
Wie das konkret klingt, veranschaulicht dieses Beispiel für den Ergebnisteil einer Bachelorarbeit in Psychologie:
„Die Teilnehmenden der Experimentalgruppe erreichten im Leistungstest einen höheren Mittelwert (M = 78.40, SD = 8.15) als die Teilnehmenden der Kontrollgruppe (M = 71.20, SD = 9.03). Der Unterschied war statistisch signifikant, t(98) = 4.18, p < .001. Damit wurde Hypothese 1 bestätigt.“
Der Absatz nennt die Richtung des Unterschieds, dazu die deskriptiven Kennwerte, das Testergebnis und den Status der Hypothese. Die Ursachen des Unterschieds und seine praktische Bedeutung fehlen bewusst, denn sie gehören in die Diskussion.

Grafiken, Abbildungen und Tabellen im Ergebnisteil der Bachelorarbeit
Welche Darstellungsform passt, hängt von Ihren Daten ab. Eine Tabelle eignet sich für exakte Zahlenwerte und Vergleiche. Ein Diagramm zeigt Tendenzen, Verteilungen und Verhältnisse. Ein Graph hilft bei zeitlichen Veränderungen und Zusammenhängen zwischen Variablen. Bei wenigen Ergebnissen genügt der Text, und für qualitative Befunde untermauern Zitate Ihre Ergebnisdarstellung.
Damit Abbildungen und Tabellen ihren Zweck erfüllen, gelten einige Regeln:
- Nummerieren Sie jede Tabelle und Abbildung und geben Sie ihr einen verständlichen Titel.
- Erklären Sie alle Abkürzungen und verweisen Sie im Text auf die Visualisierung.
- Formulieren Sie deren Kernaussage in Worten, ohne jede einzelne Zahl zu wiederholen.
- Verwenden Sie ein einheitliches Format und verzichten Sie auf Grafiken ohne analytischen Nutzen.
Der Leitgedanke: Die Visualisierung ergänzt den Fließtext und ersetzt ihn nicht. Rohtabellen mit dem vollständigen Datenbestand verschieben Sie konsequent in den Anhang.
Ergebnisteil Bachelorarbeit: Formulierungen und Satzanfänge
Die folgenden Formulierungen helfen Ihnen dabei, den Ergebnisteil Ihrer Bachelorarbeit zu schreiben.
Ein Wort zur Zeitform vorweg: Für die Auswertung und die Ergebnisse verwenden Sie das Präteritum oder das Perfekt, während Sie das Präsens verwenden, um darauf hinzuweisen, was eine Tabelle oder Abbildung zeigt. Scribbr empfiehlt überwiegend das Präteritum, weil es wissenschaftlicher klingt. Unsere Agentur rät Ihnen davon ab, sich auf Google-Ergebnisse oder Blog-Tipps zu verlassen. Studieren Sie stattdessen die methodischen Empfehlungen Ihrer Hochschule.
Formulierungen zur Darstellung von Ergebnissen
- Die Analyse ergab, dass …
- Die Auswertung zeigte …
- Bei der untersuchten Stichprobe zeigte sich …
- Insgesamt gaben 62 % der Befragten an, dass …
- Der höchste Wert wurde bei … festgestellt.
- Zwischen den Gruppen bestand ein Unterschied von …
- Es zeigte sich kein statistisch signifikanter Zusammenhang zwischen …
- Die Ergebnisse fielen für beide Gruppen ähnlich aus.
Formulierungen für Tabellen und Abbildungen
- Abbildung 2 zeigt die Verteilung von …
- Wie aus Tabelle 3 hervorgeht, …
- Die deskriptiven Kennwerte sind in Tabelle 1 dargestellt.
- Der Vergleich der Gruppen ist in Abbildung 4 zusammengefasst.
- Tabelle 5 verdeutlicht, dass …
Nach jedem Verweis benennen Sie die Kernaussage, statt die Visualisierung unkommentiert stehen zu lassen.
Formulierungen für qualitative Ergebnisse
- Aus der Analyse gingen drei zentrale Kategorien hervor.
- Die am häufigsten genannte Kategorie war …
- In neun von zwölf Interviews wurde … thematisiert.
- Mehrere Befragte beschrieben …
- Ein wiederkehrendes Muster bestand darin, dass …
- Die Aussagen der Befragten ließen sich den folgenden Themenfeldern zuordnen.
- Eine interviewte Person formulierte dies folgendermaßen: …
Formulierungen zur Prüfung von Hypothesen
- Die Ergebnisse stützen Hypothese 1.
- Hypothese 2 wurde durch die Daten nicht bestätigt.
- Für Hypothese 3 zeigte sich kein statistisch signifikanter Befund.
- Der angenommene Zusammenhang konnte nicht nachgewiesen werden.
- Die Nullhypothese wurde verworfen.
Formulierungen wie „Hypothese bewiesen“ oder „endgültig widerlegt“ klingen zu absolut und bleiben besser außen vor.
Diese Bachelorarbeit-Ergebnisteil-Formulierungen gehören in die Diskussion
- Dies bedeutet, dass …
- Daraus lässt sich schließen, dass …
- Das Ergebnis ist vermutlich darauf zurückzuführen, dass …
- Überraschenderweise …
- Erfreulicherweise …
- Offenbar …
- Der Grund dafür liegt in …
- Im Vergleich zu früheren Studien …
Der letzte Ausdruck verlangt einen Rückgriff auf die Literatur und gehört daher in die Diskussion.
Ergebnisteil der Bachelorarbeit: Beispiel für einen vollständigen Absatz
Ein gelungenes Ergebnisteil-Bachelorarbeit-Beispiel in der Praxis zeigt der folgende quantitative Absatz:
„Die Mehrheit der Befragten nutzte digitale Lernangebote mindestens einmal pro Woche. Insgesamt gaben 64 % eine wöchentliche Nutzung an, während 21 % die Angebote täglich verwendeten. 15 % nutzten sie seltener als einmal pro Woche. Wie Abbildung 3 zeigt, war die Nutzung in der Altersgruppe von 18 bis 24 Jahren am höchsten. Damit wurde die erste Hypothese, nach der jüngere Studierende digitale Lernangebote häufiger verwenden, durch die erhobenen Daten gestützt.“
Dieses Beispiel des Ergebnisteils in der Bachelorarbeit beginnt mit der Kernaussage des Absatzes, liefert die stützenden Zahlen, verweist auf die Visualisierung und hält den Status der Hypothese fest, ganz ohne Erklärungen oder Bewertungen.
Zum Vergleich ein schwaches Bachelorarbeit-Ergebnisteil-Beispiel:
„Die hohe Nutzung zeigt vermutlich, dass jüngere Studierende digitale Formate bevorzugen, weil sie technikaffiner sind.“ Dieser Satz deutet und begründet bereits und gehört damit in die Diskussion.
Ergebnisteil der Bachelorarbeit schreiben: Schritt-für-Schritt-Anleitung
Diese Tipps führen in geordneten Schritten durch den Ergebnisteil Ihrer Bachelorarbeit:
- Prüfen und bereinigen Sie die erhobenen Daten.
- Verschieben Sie die Rohdaten in den Anhang.
- Schreiben Sie Ihre Forschungsfragen und Hypothesen heraus.
- Ordnen Sie jedem Ergebnis eine konkrete Frage zu.
- Wählen Sie eine logische Abfolge der Abschnitte.
- Bereiten Sie Tabellen und Grafiken vor.
- Formulieren Sie das Hauptergebnis jedes Unterabschnitts.
- Ergänzen Sie statistische Werte oder Interviewbeispiele.
- Entfernen Sie sämtliche Interpretationen.
- Prüfen Sie, ob Text und Visualisierungen zusammenpassen.
- Fassen Sie die zentralen Befunde knapp zusammen.
- Gehen Sie anschließend zur Diskussion über.
Ein letzter Tipp von der Agentur Ghostwriter-Texte zur Argumentation: Beginnen Sie jeden Absatz mit dem wichtigsten Ergebnis statt mit einer langen Beschreibung der Analyse oder einer Tabellennummer. Prüfende erfassen Ihre Befunde dann schon beim ersten Überfliegen, und dieser erste Eindruck zählt.
Häufige Fehler im Ergebnisteil der Bachelorarbeit
Manche Stolpersteine tauchen immer wieder auf. Die Übersicht stellt den typischen Fehlern jeweils die passende Korrektur gegenüber:
| Häufiger Fehler | So beheben Sie ihn |
|---|---|
| Vermischung von Ergebnissen und Diskussion | Nur beschreiben, Erklärungen nach hinten verschieben |
| Eigene Meinungen und Bewertungen | Wörter wie „interessant“ oder „enttäuschend“ streichen |
| Unstrukturierte Darstellung | Nach Fragen, Hypothesen oder Kategorien ordnen |
| Alle Rohdaten werden eingefügt | Nur wesentliche Werte behalten, Rest in den Anhang |
| Nur signifikante Ergebnisse werden genannt | Auch nicht signifikante Befunde berichten |
| Tabellen werden nicht erklärt | Kernaussage jeder Visualisierung in Worten nennen |
| Der Text wiederholt jede Tabellenzelle | Nur die wichtigsten Kennwerte hervorheben |
| Statistische Angaben sind unvollständig | Teststatistik, p-Wert und Effektstärke ergänzen |
| Kein Bezug zur Forschungsfrage | Jeden Befund einer Hypothese zuordnen |
| Neue Literatur wird eingeführt | Studienvergleiche in die Diskussion verlegen |
| 30 Seiten Ergebnisse bei 60 Seiten Umfang | Nicht als Standard; nur mit klarer Begründung |
In der Praxis fallen zwei Fehler besonders häufig auf: das Vermischen von Ergebnissen und Diskussion sowie das Ersetzen wesentlicher Befunde durch den kompletten Rohdatensatz. Beachten Sie diese beiden Punkte daher besonders!
Checkliste für den Ergebnisteil der Bachelorarbeit
Vor dem Abschluss des Kapitels hilft ein letzter Durchgang durch diese Punkte:
Steht hinter jedem Punkt ein Haken, ist Ihr Kapitel bereit für den nächsten Schritt.
Häufige Fragen zum Ergebnisteil der Bachelorarbeit

Sabine Ziegler
Leiterin der Autorinnen
Sabine leitet unser Autorenteam, um sicherzustellen, dass alle unsere Inhalte den höchsten Standards entsprechen und die Ergebnisse liefern, die unsere Kunden benötigen.


