Online-Prüfungen zu spicken

Zu Beginn der Covid-19-Pandemie vor über zwei Jahren wurden viele Präsenzveranstaltungen an Universitäten in Online-Versionen umgewandelt – Vorlesungen, Seminare, Workshops, und sogar Klausuren. Für Professoren, die auf einmal über Online-Plattformen Prüfungen stellen mussten, begann eine Zeit mit neuen Herausforderungen. Denn wie sollten Studenten vom Nachschlagen von Lösungen abgehalten werden, wenn sie unüberwacht im eigenen Apartment die Prüfung absolvierten?

In dieser Zeit des rasanten Anstiegs von Online-Klausuren für Studenten haben sich neue Methoden herausgebildet, um bei besagten Online-Prüfungen zu spicken. Genauso haben auch Universitäten und deren Lehrkräfte Technologien entdeckt, mit denen sie die zu prüfenden Studenten und deren Aktivitäten während der Klausuren beobachten können. Je nach Universität und Lehrkraft überwiegt zum Teil die technische Ausstattung des Prüfers, manchmal allerdings auch die Überlistungskunst der Studenten.

Warum spicken Studenten?

Warum spicken Studenten

Spicken – ob online oder offline – war schon immer mit viel Risiko verbunden. Es gibt kaum eine Spickmethode, die nicht von der Lehrkraft entdeckt werden kann. Und die Konsequenzen sind das Wagnis nicht wert, denn im Falle eines entdeckten Täuschungsversuchs droht die Exmatrikulation. Trotzdem finden sich einige Studenten immer wieder der Versuchung ausgesetzt, während einer Prüfung unehrliche Mittel anzuwenden.

Die Zeit des Studierens ist für viele eine aufregende, aber auch anstrengende Zeit. Je nach Studienfach, Intensität des Arbeitspensums und dem Level des eigenen Vorwissens kann es schnell zu Überlastungen kommen, vor allem wenn nebenbei auch noch Geld verdient werden muss. Das Risiko, eine Klausur nicht zu bestehen und erneut schreiben zu müssen, erscheint vielen Studenten als größeres Übel als eventuell beim Spicken erwischt zu werden.

Dem Spicken die Luft nehmen

Open Book

Um der Problematik des Spickens vorzubeugen, verwenden manche Lehrkräfte sogenannte Open- Book oder Take-Home-Klausuren. Diese Art der Klausuren erlauben das Nachschlagen von Informationen und erleichtern so das Lernpensum des Studenten. Hier wird also nicht auf stures Auswendiglernen gesetzt, sondern vielmehr auf das kritische Analysieren der Fragestellung und das korrekte Anwenden von erlerntem oder nachgeschlagenem Wissen.

Bei der Open-Book-Klausur (die sowohl online als auch offline stattfinden kann), dürfen Studenten bestimmte Notizen und Lehrbücher mit in die Klausur nehmen. Falls die Open-Book-Klausur online stattfindet, ist in manchen Fällen auch das Benutzen des Internets zum zusätzlichen Nachschlagen erlaubt. Eine Take-Home-Klausur wird, wie der Name schon sagt, online und in der Wohnung des Studenten geschrieben. Oft gibt es für das Schreiben der Klausur ein großes Zeitfenster von 24 oder 48 Stunden, sodass der Student flexibel in der eigenen Zeiteinteilung ist.

Wie kann man spicken, ohne erwischt zu werden?

Wenn sich Studenten schlecht auf eine wichtige Klausur vorbereitet fühlen, kommt auch den ehrlichsten unter ihnen der Gedanke, in der Prüfung zu spicken. Doch spicken, ohne erwischt zu werden, ist wirklich nicht einfach. In einer Präsenzveranstaltung zu spicken ist in keinem Fall ratsam. Möchte man bei einer Online-Klausur spicken, gibt es je nach technischer Ausstattung der Universität und Prüfungsplattform schon Möglichkeiten, dies umzusetzen – allerdings nie ohne Risiko.

Spicken ist bei einer Online-Klausur in der Tat leichter als in Präsenz. Dennoch haben die folgenden 10 Tipps zum Spicken auch ihre Nachteile.

1. Antworten vom Experten erhalten

Eine Möglichkeit, bei der Online-Klausur zu schummeln, ist, die Klausurfragen an einen Experten weiterzuleiten, der dann korrekte Antworten zurücksendet. Die Fragen können in etwa per Smartphone weitergeleitet werden, oder auch, indem der Bildschirm mit dem Experten geteilt wird. Als Experten eignen sich Studenten des gleichen Studienfachs in einem höheren Semester, die die Klausur schon durchgenommen haben und den Inhalt gut kennen. Auch Akademiker in dem Fachbereich der Prüfung, die als Ghostwriter bei einer Ghostwriting Agentur arbeiten, können zu Rate gezogen werden.

Während der Klausur Hilfe von einem ausgebildeten Akademiker zu erhalten, garantiert Ihnen korrekte Antworten. Bei Ghostwriter Texte können wir Sie mit einem unserer 830 Experten in Verbindung setzen, von dem Sie Ihre Online-Klausur schreiben lassen können.

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2. Tricks zum Spicken mit technischen Geräten

Auch Smartwatches

Die Entwicklung von immer neuen High-Tech-Geräten ist heutzutage unaufhaltsam. So gibt es auch immer wieder neue Technologien, mit deren Hilfe Studenten bei Online-Klausuren schummeln können. Zu den Geräten, die beim Spicken bei der Online-Klausur verwendet werden können, gehören nicht mehr nur Smartphones, mit denen Antworten nachgeschlagen oder vorformulierte Antworten abgerufen werden können. Einige Taschenrechner zum Beispiel können Formeln und andere Daten speichern.

Manche Prüflinge verwenden winzige nicht auffindbare Bluetooth-Geräte, um bei der Online-Prüfung zu schummeln. Auch Smartwatches oder Bluetooth Kopfhörer, über die Antworten vorgelesen werden, gehören zu den beliebten technischen Spickwerkzeugen.

3. Die virtuelle Kamera

virtuelle Kamera

Hier geht es darum, dass der Student zum Schummeln bei der Online-Klausur schon vor der Prüfung ein Video von sich aufnimmt, in dem er vor dem Computer sitzt und vermeintlich die Prüfung ablegt. Dieses Video wird dann während der Prüfung anstelle des realen Kamerabilds eingespielt. Hierbei können Verdachte auftauchen, wenn der Professor eine allgemein gültige Ansage macht und die Studenten bittet, ihre Arbeiten kurz zu unterbrechen. Wenn dann der Prüfling im aufgenommenen Video weiterarbeitet und nicht auf konkrete Fragen des Professors reagiert, kommt Verdacht auf.

4. Internetprobleme vortäuschen

In Online-Klausuren können Studenten vorgeben, Probleme mit ihrer Internetverbindung oder der Universitätsplattform zu haben, um kurzzeitig den Klausurraum zu verlassen und Lösungen nachzuschlagen. Kommt dies allerdings zu häufig vor, können Professoren Verdacht schöpfen und fordern, dass die Klausur ein zweites Mal geschrieben wird. Denn es ist die Verantwortung des Studenten, sicherzustellen, dass sie während der Klausur eine stabile Internetverbindung besitzen.

5. Spickzettel in Online-Klausuren

Spickzettel

Die altmodischste Methode, in einer Klausur zu spicken, liegt natürlich darin, sich einen Spickzettel vorzubereiten. Spickzettel können auch fürs Schummeln bei Online-Prüfungen eingesetzt werden. Dabei sollten diese nah am Bildschirm angebracht werden, sodass Augenbewegungen zum Spickzettel hin nicht auffallen. Hier ist also die räumliche Kapazität für Spickzettel begrenzt, weswegen in den meisten Fällen nicht der gesamte Klausurinhalt auf diesen notiert werden kann.

Wer Spickzetteln benutzt, der sollte den Großteil des Lernstoffes auswendig kennen, da Spickzettel meist nur Schlagwörter beinhalten, die allemal als Gedankenstütze fungieren.

6. Kommilitonen im Prüfraum

Kommilitonen

Eine weitere Methode, bei einer Online-Klausur zu spicken, ohne dabei auf neue Technologien zurückzugreifen, ist, einen Kommilitonen oder Bekannten mit im Raum sitzen zu lassen, der vorgefertigte Antworten oder andere Hilfestellungen vorliest. Um in etwa abzuschätzen, welche Fragestellungen bei der Online-Klausur vorkommen werden, stützen sich Studenten häufig auf Probeklausuren oder Klausuren von vorherigen Jahrgängen.

Bei dieser Spickmethode besteht die Schwierigkeit darin, die Kommunikation mit der Person im Raum versteckt zu halten. Zu prüfende Studenten verwenden dazu allerdings häufig verdächtige Methoden, wie in etwa das Verdecken ihres Gesichts. Manchmal schauen sie sich auch nach ihrem Bekannten um, was ebenfalls auffällig ist. Diese Methode ist also auch nicht einwandfrei, da es für die meisten Menschen kaum möglich ist, mit einer anderen Person zu kommunizieren, ohne dass es auf der Webcam auffällt.

7. Copy und Paste!

Eine simple Strategie, um bei einer Online-Prüfung zu spicken, ist, Lösungen zu potenziellen Fragestellungen vor der Klausur auf einem Dokument auf dem Computer festzuhalten und dann während der Klausur mithilfe von Copy und Paste zu übertragen. Auch hier gilt aber, dass über die genauen Fragestellungen nur spekuliert werden kann. Im ungünstigsten Fall kann es also sein, dass keine der vorbereiteten Antworten auf die Fragen in der Klausur passt.

8. Fragestellungen im Internet nachschlagen

Wer zum Spicken keine Notizen, Dokumente oder Ähnliches vorbereitet hat, der schaut Antworten im Internet nach, um so in der Klausur zu spicken. Bei simpel gestellten Fragen geht das schnell. Bei komplexeren Fragestellungen stößt allerdings auch das Internet an seine Grenzen – zumindest dauert die Recherche hierfür länger.

9. Die Klausur gar nicht erst schreiben

Login Daten

Manche Studenten schreiben die Klausur gar nicht erst – zumindest nicht selbst. Stattdessen geben Sie zum Schummeln bei einer Online-Prüfung die eigenen Login-Daten für das Universitätsportal, auf dem die Prüfung ausgetragen wird, an jemand anderen weiter. Diese Person loggt sich dann ein und schreibt die Online-Klausur anstelle des Studenten. Ein solches Unterfangen birgt das Risiko, dass die Person, an welche die Login-Daten weitergegeben wurden, diese missbraucht. Außerdem gibt man die Verantwortung, jegliche Klausurfragen kompetent zu beantworten, komplett ab.

Falls während der Klausur die Webcam des Computers an sein muss, so kann diese Verkörperungsmethode nur dann ausgeführt werden, wenn ein vorher aufgenommenes Video des Prüflings eingeblendet wird.

10. Coding

Fürs Schummeln bei Prüfungen wird auch Coding gerne benutzt. Zum Beispiel gibt es Auto-Coding-Software, die Prüfungen für den Studenten bestehen. Bei Multiple-Choice-Prüfungen kann außerdem eine Software mithilfe von Coding die richtigen Antworten ermitteln.

Wie schummelt man am besten?

Die Antwort zur Frage, wie man am besten in der Prüfung spicken sollte, ist eindeutig: Gar nicht. Denn jede der oben genannten Spickmethoden hat ihre Tücken. Das Verwenden von Spickzetteln oder Hilfspersonen, die den Studierenden Antworten zuflüstern, scheitert an Proctoring-Softwares, die auffällige Augen- oder Kopfbewegungen herauskristallisieren. Das Gleiche gilt für das Verwenden eines Zweitbildschirms, da auffallen würde, dass man vom eigenen Bildschirm wegguckt.

Auch die anderen Möglichkeiten, in der Prüfung zu spicken, stoßen schnell an Grenzen: Die Strategien, auf dem eigenen Computer im Internet zu browsen oder gespeicherte Antworten abzurufen, scheitern an Softwares, die es dem Studenten nicht erlauben, von der Universitätsplattform wegzuklicken. Um herauszufinden, wie man in einer Proctoring-Klausur schummeln kann, müssen Zeit und Mühe investiert werden – die man auch ins Lernen stecken könnte.

Außerdem ist das Konzept, in einer Prüfung schummeln zu können, an sich darauf ausgelegt, ohne angelerntes Fachwissen innerhalb der Klausurzeit komplexe Fragestellungen zu beantworten. Gerade bei schwierigen Studiengängen ist es allerdings kaum möglich, ohne intensives Lernen des Inhaltsstoffs Fragestellungen in Klausuren richtig zu verstehen, geschweige denn mit schnell nachgeschlagenem Wissen zu beantworten.

Warum sich Spicken in der Prüfung nicht lohnt

Wie oben schon angestoßen, lohnt sich Spicken in Online-Klausuren nicht. Erstens ist das Risiko, erwischt zu werden, hoch und gerade im Studium droht dann die Exmatrikulation (zu Schulzeiten war das je nach Wichtigkeit der Klausur noch anders). Und zweitens braucht man für eine gute Vorbereitung von Spickmethoden Zeit – die man genauso ins Lernen investieren könnte.

Außerdem gibt es je nach Universität und den Softwares, die zum Kontrollieren der Studenten verwendet werden, nur sehr limitierte Möglichkeiten, überhaupt das Spicken zu versuchen. Bestimmte Proctoring-Softwares können zum Beispiel auch Ton aufnehmen, und dann ist jegliche Kommunikation im Hintergrund nicht möglich. Und in manchen Online-Klausuren haben Fragen ein bestimmtes Zeitfenster für die Beantwortung, manchmal nur sekundenlang – sodass nicht genügend Zeit zum Nachgucken von Antworten bleibt.

Die folgenden Programme werden besonders häufig benutzt, um unehrlichen Studenten auf die Schliche zu kommen:

  • 1. EvaExam:

    EvaExam ist ein Programm, das unter anderem den Internetzugriff während der Prüfungszeit verweigert und Video- und Audioaufzeichnungen der zu prüfenden Studenten vornimmt. Außerdem kontrolliert das Programm die Identität der Prüflinge.

  • 2. QuestionPro:

    QuestionPro verwendet Passwörter, um zusätzliche Sicherheit zu gewähren.

  • 3. ILIAS:

    Das Programm ILIAS ist mit speziellen Konfigurationsmöglichkeiten ausgestattet, die eine sichere und prüfungsrechtlich korrekte Durchführung von Klausuren gewährleistet. Dazu gehören auch der Kiosk-Modus und die Zuordnung von IP-Adressen.

Und wenn nicht spicken, was dann?

Darauf hinzuweisen, dass Spicken nicht nur unehrlich ist, aber vor allem auch ein großes Risiko für Ihre studentische Laufbahn darstellt, ist eine Sache. Zusätzlich möchten wir Ihnen noch einige leicht umsetzbare Tipps und Tricks für effizientes Lernen und für gute Voraussetzungen fürs Klausuren schreiben geben.

Unsere Tipps für effizientes Lernen:

Umgebung

Wenn es dann an das Schreiben der Klausur geht, spielt Ihre Umgebung eine einflussreiche Rolle. Diese sollten Sie vorher so organisieren, dass Sie sich während der Klausur gut konzentrieren können.

Unsere Tipps für eine gute Prüfungsumgebung:

glücklicher Schüler

Mit diesen Tipps sollte Ihre nächste Online-Prüfung gut bestanden werden. Und im Notfall können Sie auf die Online-Klausur-Hilfe von Ghostwriter Texte zurückgreifen.

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FAQ

Obwohl spicken nicht ratsam ist, ist es im Endeffekt Ihnen überlassen, ob Sie es trotzdem versuchen. Sie sollten in jedem Fall vorher ausfindig machen, welche Proctoring-Softwares während der Klausur verwendet werden und ob es wirklich realistisch ist, diese zu umgehen.
Ghostwriter Texte bietet neben dem Schreiben von Hausarbeiten auch Hilfe bei Online-Klausuren. Setzen Sie sich frühzeitig mit uns in Verbindung, denn auch Experten müssen sich ein paar Tage Zeit nehmen, um sich wieder in das Klausurthema einzulesen.
Das Spicken in einer Online-Klausur lohnt sich im Prinzip nur dann, wenn keine Proctoring-Software verwendet wird, oder wenn Sie selbst das technische Know-How besitzen, das nötig ist, um eine solche Software zu überlisten. Ansonsten sollten Sie sich lieber ans Lernen begeben.

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